IT-Tage 2018
10. - 13.12.2018
Frankfurt am Main

Peter Welker

12.12.2018

17:00 - 17:45

tbc

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In Datenanalyseprojekten (Data Warehouses, Data Lakes ) ist der Anteil sich wiederholender Aufgaben naturgemäß (viele Quellen, wenige Patterns) extrem hoch. Die Automatisierung der Entwicklung – z. B. durch modellbasierte Generierung ist darum hier besonders effektiv. Gemäß der Prämisse "Once-and-only-once" geht es vor allem darum, schon in der ersten Umsetzung einer Funktionalität 100% auf "Generizität" (genericness) zu setzen. Das produziert zunächst einen spürbar höheren Aufwand – der soll sich spätestens bei der zweiten Nutzung aber rentieren. Dabei muss keine 100%-Lösung angestrebt werden, es genügt, die im betroffenen Fall erforderliche Komplexität so generisch wie möglich abzubilden. Bei späteren, erweiterten Spielarten der Szenarien wird die Lösung entsprechend erweitert. Damit gibt es keine "einfache, wiederholbare" Arbeit mehr im DWH/DL, jede einzelne Aktivität ist immer auf Neues ausgerichtet. Das bedeutet aber auch, dass man als Entwickler jederzeit mit den wesentlichen, fachlichen Problemstellungen konfontiert ist. Das ist manchmal kein gutes Gefühl! Man befindet sich permanent auf dem Weg des größten Widerstandes. Der Vorteil: Viel effizienter und effektiver geht’s nicht. Die Methodik wird am Beispiel einer Template-Entwicklung für die Data Warehouse / Data Lake Generierung erläutert.