IT-Tage 2018
10. - 13.12.2018
Frankfurt am Main

Kai Glittenberg

11.12.2018

17:00 - 17:45

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Die Oracle-Datenbank wartet seit je her mit einer Menge an Funktionen für die verschiedensten Anwendungsfälle auf. In den letzten Releases hat Oracle insbesondere Funktionen rund um das Data Warehousing ergänzt und hinzugefügt. Seien es Funktionalitäten wie "Analytische Funktionen" oder "In-Memory". In den Funktionalitäten geht es insbesondere immer um die Steigerung der Performance im Umgang mit großen Datenmengen, wie sie im Data Warehouse vorzufinden sind. Hierzu zählt auch die Funktion "Query Rewrite". Beim Query Rewrite schreibt der Datenbank-Optimizer den Ausführungsplan des SQLs automatisiert so um, dass das Ergebnis aus Materialized Views statt direkt aus den Basistabellen genommen wird, um somit die Ausführung zu beschleunigen. Dabei sorgt die Datenbank automatisch dafür, dass das Ergebnis konsistent und richtig ist. Mit dem Release 12.2 hat Oracle das Feature um "Advanced Query Rewrite", mit "Real-Time Materialized Views", ergänzt. Hiermit soll das Query Rewrite noch effektiver sein, auch wenn die Daten in den zugrundeliegenden Materialized Views bereits "veraltet" sind. So dass der Optimizer häufiger Ausführungspläne umschreiben kann.

In diesem Vortrag wird das Query Rewrite Feature vorgestellt und gezeigt, wie es funktioniert. Es wird darauf eingegangen, wie man analysieren kann, ob das Feature bei der Ausführung eines SQLs genutzt wird, oder nicht. Zudem wird auf das "Advanced Query Rewrite" Feature eingegangen, welches mit 12.2 eingeführt wurde.