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Es klingt verlockend: Eine SSD (meist NVMe) hat neben dem eigentlichen Speichercontroller noch zusätzliche Prozessoren und FPGAs an Board, die software-gesteuert Hilfsaufgaben (wie etwa Verschlüsselung oder Kompression) übernehmen können. Teilweise sogar mit eigenem Betriebssystem. Der theoretische Vorteil dieser intelligenten SSDs: Minimale Latenz selbst bei hohem Füllstand und keine Belastung der Haupt-CPU bei den zusätzlichen Operationen. Einatzorte sind nicht nur Datenbanken, sondern auch Virtualisierungs- und Storagecluster.

In dem Vortrag wollen wir klären, wie das Konzept dieser SSDs aussieht und ob sie in der Realität das halten, was sie versprechen. Wir werden den Fokus voraussichtlich auf zwei Kernanwendungen setzen – wie üblich mit scharfem Blick auf höchste Performance und Zuverlässigkeit: 1. Datenbankserver und -cluster 2. Virtualisierungsstorage