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Steht die Anwendungsentwicklung vor einer tiefgreifenden Umwälzung? Oder ist der Hype um Docker, Kubernetes, Podman und Co nur ein Strohfeuer? In seinem Vortrag „Containerisierung ohne Reue“ beleuchtet Michael Braam die konzeptionellen Vorteile des Container-Einsatzes in Entwicklungsabteilungen und zeigt auf, wie sich die mit der Technologie verbundenen Risiken eliminieren lassen. Für Softwareentwickler sollten Container-Technologien auf dem Papier ein Segen sein: Arbeitsabläufe, Tests, Bereitstellung beim Kunden sowie der produktive Einsatz werden vereinfacht und beschleunigt. Das Management wiederum verspricht sich ein schnelleres Time-to-Market neuer Produkte, geringeren Support-Aufwand sowie die Etablierung neuer Geschäftsmodelle. In der Realität der Unternehmen zeigt sich aber häufig, dass die Eigenheiten des Container-Ansatzes nicht immer vollständig verstanden wurden. Containerisierung ist eben nicht gleichbedeutend mit Virtualisierung und auch nicht als technische Umsetzung von DevOps zu interpretieren. Beides zeigt sich spätestens im Produktivbetrieb, wenn Probleme auftreten, die von den Admins nicht mit den von virtuellen Maschinen bekannten Methoden gelöst werden können. Gerade für Anwendungen, die mit sensiblen Daten wie Finanz- oder Medizininformationen arbeiten, stellt sich zudem die Frage, ob und wie der Widerspruch zwischen flüchtigen Containern und persistenter Datenhaltung aufgelöst werden kann.

Die Inhalte im Überblick:

  • Die Vorteile von Containern in der Softwareentwicklung
  • DevOps, Virtuelle Maschinen und Container: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Übliche Stolpersteine und Gefahren umgehen: Moderne Datenplattform vs. Klassisches Datenbankmanagementsystem
  • Microservices, API-Management und Business-Logik im Container