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"Datenbankentwicklung ist altmodisch, unflexibel und langweilig!" – diese Meinung wird nicht nur vom leitenden Sith-Lord der Todesstern-Softwareabteilung vertreten. Auf der anderen Seite hat jedoch die Menge an Daten, die wir verwalten und mit denen wir täglich in der Softwareentwicklung arbeiten in den letzten Jahren massiv zugenommen und modernes SQL gehört stets zu den Top 10 der meistgesuchten Programmier-Skills. Sprachen wie PL/SQL oder T-SQL, die ideal auf das Zusammenspiel mit SQL zugeschnitten sind, gelten als altmodisch und wenig attraktiv. Constraints, Views, Stored Procedures oder Trigger sind vielen Entwicklern wenig geläufig oder der Gebrauch unklar. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass relationale Datenbankentwicklung im Ruf steht, träge, starr und unflexibel zu sein – weit entfernt von modernen und agilen Entwicklungsmethoden.

Mit diesen Vorurteilen seines vorgesetzten Sith-Lords sieht sich auch ein Entwickler konfrontiert, der die datenbankgestützte Verwaltung der imperialen Armee modernisieren soll. Im Verlauf dieses Vortrags muss er seinen Sith-Lord nicht nur davon überzeugen, dass es gute Gründe dafür gibt, die Daten dort zu verarbeiten, wo sie sich befinden, sondern auch Lösungen finden, wie die Datenbank kontinuierlich, flexibel und zuverlässig verbessert und erweitert werden kann. Dabei werden neben grundlegenden Voraussetzungen für agile Entwicklung wie Versionskontrolle, isolierter Entwicklungsumgebung und Unit-Testing auch der Umgang mit besonderen Herausforderungen wie kontinuierlichen Updates verschiedener Datenbanken mittels Migrationen sowie die Konzepte von Evolutionary Database Design behandelt. Alle Themen werden anhand eines konkreten Beispiel-Projekts im Star-Wars-Universum veranschaulicht.