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Alle paar Jahre wird das Ende des manuellen Programmierens mit neuen Trends ausgerufen: Mal ist es Low-Code, mal Modell-getriebene Entwicklung, ein "Super-Framework", künstliche Intelligenz oder die neue Programmiersprache, in der alle Algorithmen ganz einfach sind. Agile Vorgehen haben die Organisation im Team flexibler und effizienter gemacht, aber an der grundsätzlichen Arbeitsweise eines Entwicklers hat sich wenig geändert: Menschen denken sich Lösungen für fachliche Anforderungen aus, gießen diese in einer Programmierumgebung in Komponenten, bauen damit ein technisches System und bringen es zum Laufen.

In diesem Talk werfen wir einen Blick auf das "programmierende Individuum" und prüfen, wie wir Erkenntnisse aus der Psychologie auf unsere tägliche Arbeit besser übertragen können. Dabei untersuchen wir zum Beispiel folgende Themen: Was motiviert uns zu Programmieren? Wie nehmen wir Aufgabe wahr, gehen diese an und wie unterscheiden sich verschiedene Persönlichkeiten dabei? Wie behandeln wir Komplexität und lösen schwierige Aufgaben? Welche blinden Flecken kennen wir und welche sind uns nicht bewusst? Machen wir vielleicht systematische Fehler bei unserer Arbeit? Kommt mit auf eine praxisbezogene und interaktive Reise in die Welt des Programmierens aus der Sicht der Psychologie!