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Das Problem Scheinselbständigkeit ist nach wie vor nicht gelöst. Sowohl Unternehmen als auch Freiberufler befinden sich in einer rechtlich unklaren Situation. Beide sind von den Risiken der Scheinselbständigkeit bzw. Rentenversicherungspflicht bedroht.

Dies betrifft auch und gerade besonders IT-Freelancer. Hier kommen gleich mehrere Faktoren zusammen: In der Regel eher lang laufende Projekte; häufig eine Tätigkeit vor Ort beim (End)Kunden; im Bereich der Softwareentwicklung eine Tendenz zu einer agilen Vorgehensweise, die klare Abgrenzungen erschwert und nicht zuletzt relativ hohe Vergütungen, was zu hohen Beiträgen führt und damit die Motivation eines Prüfers der Deutschen Rentenversicherung in Hinblick auf Feststellung einer Scheinselbständigkeit eher steigern dürfte.

Diese Risiken lassen sich nicht zu 100% vermeiden. Wird jedoch der rechtliche Rahmen optimal gestaltet und die entscheidenden Parameter auf Grundlage der dazu ergangenen Urteile der Sozialgerichte und der Prüfungspraxis der Deutschen Rentenversicherung konsequent umgesetzt, sind diese Risiken beherrschbar.

Die Session wird dazu konkrete Hinweise und umsetzbare Empfehlungen geben, um dem IT-Freelancer und seinen Auftraggeber eine rechtssicherere Grundlage für die Zusammenarbeit zu geben.