Keycloak hat sich als de-facto Standard in vielen Unternehmen als Identity- und Access-Management-Lösung etabliert. Seit über 7 Jahren gibt es die Open-Source-Variante der IAM- und SSO-Lösung auf Basis des Wildfly-Applications-Servers. „Schwergewichtige“ Application-Server sind in Zeiten von Containern, Kubernetes und leichtgewichtigen Services aber irgendwie aus der Mode gekommen, auch wenn sie ihre Arbeit nach wie vor zuverlässig verrichten. Immer mehr Unternehmen möchten ihre gesamten Anwendungen in Containern und entsprechenden Schedulern deployen. Dem trägt Keycloak.X Rechnung, indem es nicht mehr auf Wildfly basiert, sondern auf Quarkus als Basis aufsetzt. Quarkus selbst verspricht schon eine schnellere „First-Response-Time“ und deutlich weniger Speicherverbraucht. Dies kommt auch Keycloak zu Gute. Hands-on – wie auch sonst!? – schauen wir uns an, welche Änderungen Keycloak.X mitbringt, was gleich geblieben ist und wo bestehende Umgebungen für die Migration auf Keycloak.X angepasst werden müssen. Keycloak to the Future!