Führungskräfte werden ständig mit neuen Herausforderungen bombardiert. Ob nun die Pandemie, New Work, Agilität, Homeoffice, Lieferengpässe oder die Polarisierung, die sich auch in der Belegschaft spiegelt – die tägliche Führungsarbeit ist zunehmend mit Themen angereichert, die weit über den normalen Arbeitskontext hinaus reichen. Daher müssen Führungskräfte reflektierter und klarer denn je in ihrer Persönlichkeit und ihren Werten sein, um verlässliche Antworten geben zu können. Gleichzeitig benötigen Teams noch mehr Kontakt, Nähe und Offenheit und fordern Zeit und Aufmerksamkeit ein. Ein schwieriger Spagat, an dem viele scheitern. Im Business Coaching sollen Führungskräfte dann die eigene Rolle oder Funktion schärfen. Dieser Auftrag ist rein inhaltlich nicht zu lösen, da die Organisation an sich durch Transformationen und den permanenten Wandel unschärfer als je zuvor definiert ist. Anstatt also nur an der eigenen Rolle zu arbeiten, hat sich ein anderer Weg bewährt, um Führungskräfte dauerhaft zu stärken und damit für die ständig wachsenden Herausforderungen zu wappnen: der Weg zu mehr Klarheit über sich selbst und damit die Antworten in der eigenen Persönlichkeit zu finden. Die Fragen „Wer bin ich?“, „Was ist mir wirklich wichtig?“ und „Wie kann ich an meinem Platz im Unternehmen etwas Sinnvolles beitragen?“ sind aktueller denn je. Die Kenntnis und Akzeptanz des eigenen Ich sind der Schlüssel zu Selbstführung und persönlicher Entwicklung. Denn nur wer seine Werte und Entwicklungsfelder kennt, sich selbst akzeptiert und sich selbst führen kann, schafft für sich den passenden Platz im Unternehmen und kann auch andere Menschen führen.

Der Vortrag beleuchtet die Herausforderungen aus Sicht von Unternehmen, Führungskräften und Coach, illustriert unseren Ansatz, belegt über Fallbeispiele die Wirksamkeit und liefert schließlich konkrete Impulse und Werkzeuge für den eigenen Transfer.