•   Serge Ndong
  •   Dienstag, 08. Dez 2020
  •   16:00 - 16:45
  •  Track 2
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Der Betrieb von Enterprise Software verlagert sich in Clouds und zwingt den JEE Entwickler gewohnte Modularisierungspraktiken und damit einhergehende Deploymentformen zu überdenken. Lange Startzeiten, speicherhungrige Applicationserver oder Fat Jars machen Enterprise Java im Vergleich zu anderen Stacks nicht zur optimalen Entwicklungs- und Betriebsumgebung für die Cloud. Mit dem Projekt Quarkus unternehmen Red Hat/IBM den Versuch hier Abhilfe durch ein "Supersonic Subatomic Java" zu schaffen. Es handelt sich dabei um einen Kubernetes-nativen Java-Stack, der insbesondere auf GraalVM zugeschnitten ist, um cloud optimierte Deployments per Precompilation zu ermöglichen. Die Ergebnisse sind dadurch viel kleiner und viel (10x?) schneller beim Start bzw. in der Ausführung. Besonderen Wert legt die Community dabei auf die Nutzung bzw. Verfügbarkeit etablierter Enterprise Java APIs. Hier soll und kann sich der Enterprise Java Entwickler schnell zurechtfinden und in der Cloud produktiv werden. Neben einem Architekturüberblick der grundlegenden Ideen und Konzepte in Quarkus erläutert und diskutiert der Vortrag verschiedene Nutzungsszenarios aus der typischen Java Entwickler Perspektive.