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Die GraalVM ist eine universelle Virtuelle Maschine (VM) für Anwendungen, die in JavaScript, Python, Ruby, R oder mit den JVM-basierten Programmiersprachen Java, Scala, Kotlin, Clojure und LLVM-basierten Sprachen C/C++ geschrieben wurden. Im November 2020 wurde die GraalVM 21.3 freigegeben, mit Performance-Verbesserungen und polyglotter Unterstützung für verschiedene Programmiersprachen und sie ermöglicht damit die Interoperabilität in einer gemeinsamen Laufzeitumgebung. GraalVM kann eigenständig oder im Kontext von OpenJDK, Node.js, Oracle Datenbank oder MySQL betrieben werden. Mit GraalVM Ahead-of-Time-Fähigkeit kompilierte Native Images verfügen über eine optimierte Startup-Zeit und sie verringern den Memory-Verbrauch von JVM-basierten Applikationen. Die GraalVM kann wahlweise als Open Source Community Edition (CE) oder als Enterprise Edition (EE) mit OTN Lizenz verwendet werden. Im Vortrag wird die GraalVM-Architektur im Java Eco System dargestellt und die Einsatzgebiete werden erläutert, beispielsweise der in Java entwickelte C2 JIT Compiler oder die Verwendung von GraalVM Native Images mit functions in der Cloud. GraalVM und OpenJDK können auch für den Kubernetes Native Java Stack Quarkus.io, die Microservices Frameworks Micronaut oder Helidon verwendet werden.