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Die Forschung geht davon aus, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung hochsensibel sind. Männer und Frauen sind gleichermaßen "betroffen" (die Zahlen stammen aus Zeiten, in denen noch nicht so auf Gendergerechtigkeit geachtet wurde). Hochsensible Personen nehmen mehr wahr als die anderen 80 Prozent der Bevölkerung. Dieses Mehr an Wahrnehmung kann ein Schatz in Software-Projekten sein: Insbesondere in einem agilen oder DevOps-Umfeld mit selbstorganisierten Teams und engem Kontakt zwischen Fachbereich, Entwicklung und IT-Betrieb können hochsensible Personen ihre Stärken einbringen. Sie nehmen Nuancen wahr und können dadurch Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen für einen gemeinsamen Weg gewinnen. Hochsensibilität kann jedoch auch ein Hindernis sein. Das Mehr an Wahrnehmungen will verarbeitet sein. Oder wenn zum Beispiel alle Beteiligten um jeden Preis berücksichtigt werden sollen. Software-Projekte profitieren von hochsensiblen Personen, egal ob diese den Fachbereich vertreten oder als Scrum Master tätig sind oder zum Entwickler-Team gehören oder eine eher klassische Projektmanager-Rolle innehaben oder…

Der Vortrag zeigt Stärken, Herausforderungen und Lösungsansätze auf, so dass Hochsensible selber und Führungskräfte von hochsensiblen Mitarbeiter*innen die Vorteile der Hochsensibiltät in unterschiedlichen Rollen schätzen und nutzen lernen.