IT-Tage 2021
  •  Live-Streaming von über 200 Vorträgen in 18 Subkonferenzen.
  •  365 Tage On-Demand-Zugriff auf 260 Vortragsvideos und ein umfangreiches Archiv an Informationen der Konferenz.
  •  Weitere 6 Remote-Konferenzen in 2022.

Laut einer "IoT Developer" Studie hat sich Java zur zweit-beliebtesten Sprache auf eingeschränkten Geräten nach C/C++ im Bereich des Internets der Dinge (IoT) gemausert.

In dieser Session beschreibe ich, wie mittels einfacher Hardware-Schnittstellen und einer eigens entwickelten Java Software (Open Source) ein komplexes Peer-to-Peer (P2P) Netzwerk aus Raspberry Pi und Arduino-Devices aufgespannt werden kann. Sollen Einplatinencomputer wie der Raspberry Pi oder der Arduino untereinander über konventioneller PC-Hardware miteinander kommunizieren, musste bisher häufig auf Ethernet zurückgriffen werden: Netzwerkhardware wie Router oder WLAN werden benötigt, Netzwerkadapter müssen konfiguriert werden und wenn ein Arduino ins Spiel kommt, kommt auch noch ein teures Ethernet-Shield zum Einsatz. Gerade bei lokalen Installationen lässt sich dieser Overhead und damit die zusätzlichen Kosten vermeiden, und zwar mittels einem Peer-To-Peer (P2P) Netzwerk, dass die auf den Mikrocontrollern überall vorhandenen einfachen Hardware-Schnittstellen nutzt. Dabei greife ich bei den Raspberry Pi Devices auf Java mit seiner guten Pi-Unterstützung als Technologie zurück und schlage eine Brücke zu einem früheren Vortrag mit den Themenschwerpunkten "Schwarmintelligenz" und "IoT". Neben der P2P-Topologie gehe ich sowohl auf die Ansteuerung der Hardware-Schnittstellen sowie auch auf den Entwurf der entsprechenden Software ein.

Bei dieser Session schlage ich eine Brücke zu einem früheren Thema "Internet of Things: Erfahrungen eines Enterprise-Entwicklers" auf den IT-Tagen. Dabei ist der genannte Vortrag keineswegs Voraussetzung für das diesjährige Thema. Dennoch werde ich auf den Werdegang von den ersten IoT Schritten mit Java bis hin zum aktuellen Thema eingehen, was die einen oder anderen Entwickelnden ermuntern soll, sich ohne Berührungsängsten neuen Themen zu widmen.