In der modernen Softwareentwicklung verspricht die Serverless-Architektur erhebliche Vorteile in Bezug auf Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und Wartbarkeit. Doch was geschieht, wenn diese fortschrittliche Technologie auf traditionelle Entwicklungsansätze trifft? Dieser Vortrag untersucht das Phänomen des "Serverless Monolithen" – ein scheinbares Oxymoron, das die Herausforderungen und Fallstricke bei der Implementierung von Cloud-nativen Technologien beleuchtet. Trotz der vermeintlichen Einfachheit und Effizienz von AWS Lambda und anderen serverlosen Diensten führte die Entscheidung, einen monolithischen Ansatz in einem Serverless-Kontext zu verfolgen, zu einem komplexen Geflecht von Schwierigkeiten. Anhand eines realen Projekts, das über zwei Jahre entwickelt wurde, wird aufgezeigt, wie ein solches Antipattern entstehen kann und welche Auswirkungen es auf die Performance, Wartbarkeit und letztendlich auf die Projektziele hat. Der Vortrag geht auf die anfänglichen Designentscheidungen ein, die zur Entwicklung des Monolithen führten, und diskutiert die spezifischen Herausforderungen, die bei der Skalierung und Wartung solcher Architekturen entstehen.

Durch eine tiefgreifende Analyse der Problematik und der Präsentation von Best Practices zur Vermeidung ähnlicher Fehler in Zukunft bietet dieser Vortrag praktische Einblicke und Lösungsansätze. Ziel ist es, Softwarearchitekten, Entwickler und Projektmanager zu befähigen, die Vorteile der Serverless-Technologie optimal zu nutzen, ohne in die Falle der Monolithie zu geraten. Teilnehmer dieses Vortrags werden ermutigt, Architekturdisziplin auch in der scheinbar grenzenlosen Welt der Cloud zu wahren und dadurch ihre Projekte erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.