Software-Teams feiern Done als Erfolg – aber was bedeutet Done wirklich? Ist ein Feature wirklich "fertig", wenn es im Produktivsystem läuft? Es bringt laufende Kosten mit sich: Bugs, Wartung, Abhängigkeiten, Refactoring. Wer Done sagt, ohne den langfristigen Aufwand einzukalkulieren, geht eine Verpflichtung ein, die das Team über Jahre begleitet.

Der Begriff "technische Schulden" ist dabei irreführend. Schulden kann man tilgen – aber Software ist kein Kredit, sondern eine Immobilie, die gepflegt werden muss.

Ein besseres Konzept ist "technischer Unterhalt": Wie halten wir die laufenden Kosten gering? Wie vermeiden wir es, uns mit jedem neuen Feature weiter in Wartungspflichten zu verstricken?

Gemeinsam mit den Teilnehmern analysieren wir in diesem Vortrag, warum unser Verständnis von Done problematisch ist und zeigen Wege auf, um den technischen Unterhalt niedrig zu halten – für nachhaltige Softwareentwicklung statt eines wachsenden Wartungsmonsters.