- Michael Düren
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Digitale Barrierefreiheit wird in vielen Projekten noch immer zu spät berücksichtigt – häufig erst im Testing oder kurz vor dem Release. Die Folge: hohe Nachbesserungskosten, verzögerte Releases und unzureichende Nutzererlebnisse. Dabei ist Accessibility kein Randthema, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Softwarequalität.
Dieser Vortrag zeigt, wie sich Barrierefreiheit systematisch in den Software Development Life Cycle (SDLC) integrieren lässt – von Anforderungen über Design und Entwicklung bis hin zu Testing und Betrieb. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie ein „Shift Left“-Ansatz nicht nur Risiken reduziert, sondern nachhaltige Qualität schafft.
Darüber hinaus wird Accessibility in einen größeren Kontext eingeordnet: Open Source und digitale Souveränität. Offene Technologien ermöglichen Transparenz, Mitgestaltung und Wiederverwendbarkeit – sind aber nicht automatisch barrierefrei. Gleichzeitig wird deutlich, dass fehlende Kontrolle über proprietäre Systeme zu echten Accessibility-Risiken führen kann.
Der Vortrag verbindet praktische Umsetzung mit strategischer Perspektive und zeigt, wie Organisationen barrierefreie, nachhaltige und souveräne digitale Produkte entwickeln können.
Takeaways:
- Accessibility effektiv im SDLC verankern
- typische Fallstricke vermeiden
- Open Source gezielt für Barrierefreiheit nutzen
- digitale Souveränität als Qualitätsfaktor verstehen
