Als ich Ende 2016 die ersten Team-Programming-Sessions (auch bekannt als Mob- oder Ensemble-Programming) anleiten durfte, waren wir alle schnell begeistert. Nach Jahren des Pair-Programmings fühlte sich vieles plötzlich einfacher an: Wissen wurde schneller geteilt, Entscheidungen transparenter getroffen, und einige der typischen Probleme aus dem Pairing traten deutlich seltener auf.

In den vergangenen zehn Jahren habe ich zahlreiche Teams und Organisationen dabei begleitet, diese Arbeitsweise kennenzulernen und für sich anzupassen. Team-Programming hat sich dabei von einer eher ungewöhnlichen Praxis zu einem etablierten Werkzeug entwickelt – mit vielen Varianten und Einsatzmöglichkeiten.

Doch auch Team-Programming ist eben nur ein Werkzeug, das passend eingesetzt werden muss, damit es seine Stärken ausspielen kann. Und das gelang mal mehr, mal weniger gut.

Spätestens seit der Pandemie kam eine weitere Dimension hinzu: Remote-Team-Programming. Was zunächst als Notlösung begann, ist heute für viele Teams ein fester Bestandteil ihrer Arbeitsweise geblieben – mit eigenen Herausforderungen und Chancen. In diesem Vortrag berichte ich von all diesen Erfahrungen und Erkenntnissen – und wo und wie wir Team-Programming heute einsetzen. Entwickler:innen bekommen ein Werkzeug für ihre tägliche Arbeit.

Dev-Leads erfahren, wie sie die passenden Rahmenbedingungen schaffen – gerade auch in einer Zeit, in der Zusammenarbeit durch neue Technologien wie Agentic Engineering im Wandel ist.