- Dr. Mara Hucke
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- Session
KI, agile Methoden und neue Tools beschleunigen Projektarbeit – aber sie lösen nicht automatisch die zentrale Herausforderung moderner Projekte: steigende Komplexität, Abhängigkeiten und Entscheidungsdruck.
Diese Session stellt eine klare These in den Mittelpunkt: Nicht Hightech macht Projekte erfolgreich, sondern Highperformance-Teams. Und diese entstehen nicht zufällig – sie können gezielt entwickelt werden, wenn Organisationen bereit sind, Teamarbeit als strategischen Erfolgsfaktor zu behandeln.
Inhaltlich verbindet die Session zwei bewährte Perspektiven aus Forschung und Praxis: Zum einen die 5 Dysfunktionen eines Teams nach Patrick Lencioni, die typische Reibungsverluste sichtbar machen (fehlendes Vertrauen, Angst vor Konflikten, mangelndes Commitment, fehlende Verantwortung, zu wenig Fokus auf Ergebnisse). Zum anderen die Erkenntnisse aus Googles Projekt Aristoteles zu den 5 Faktoren erfolgreicher Teams – mit besonderem Schwerpunkt auf psychologischer Sicherheit als zentralem Leistungshebel.
Dabei wird deutlich: Teamleistung entsteht nicht durch "mehr Tools“, sondern durch Klarheit, Vertrauen, konstruktive Konfliktfähigkeit und eine Führung, die Rahmenbedingungen schafft, statt Kontrolle zu erhöhen.
Ein zentraler Fokus liegt auf der Frage, welche Rolle Führung im Projektkontext übernimmt:
- Wie können Projektleitungen und PMOs psychologische Sicherheit fördern, ohne Harmoniezwang zu erzeugen?
- Wie entstehen verbindliche Entscheidungen, wenn Stakeholder-Druck steigt?
- Wie gelingt eine Leistungskultur, die ambitionierte Ergebnisse ermöglicht, ohne Teams auszubrennen?
Methodisch ist die Session als inspirierender und zugleich praxisnaher Impuls aufgebaut. Sie kombiniert prägnante Modelle, konkrete Projektbeispiele und direkte Übertragbarkeit in den Arbeitsalltag. Über Live-Umfragen (z. B. Mentimeter) werden die Teilnehmenden aktiv einbezogen – etwa durch kurze Selbstchecks ("Was blockiert in unseren Projekten wirklich?“) oder Stimmungsbilder zur Teamkultur. So entsteht ein gemeinsamer Realitätsabgleich im Raum, der die Inhalte greifbar macht und typische Muster aus dem Projektalltag sichtbar werden lässt.
Am Ende erhalten die Teilnehmenden ein klares Zielbild, wie Highperformance in Projekten entsteht, sowie konkrete Ansatzpunkte, um Teams systematisch zu entwickeln – von Vertrauen und Kommunikation über Entscheidungsfähigkeit bis zur Verantwortungskultur.
Die Session liefert damit Orientierung und Handwerkszeug für Projektmanagement der Zukunft: menschenzentriert, leistungsfähig und nachhaltig wirksam.
