"Brauch ich bald nicht mehr." 
Wer sind wir noch, wenn die Fähigkeiten, die uns in der IT stark gemacht haben – analytisches Denken, Musterverständnis, Problemlösung, Kreativität, Kommunikation – zunehmend von Maschinen übernommen werden?

Ich erlebe aktuell eine Mischung aus Zukunftsunsicherheit, wachsender Komplexität und Misstrauen gegenüber Informationen, Entscheidungen, manchmal auch gegenüber der eigenen Wirksamkeit. Obwohl wir das teilweise noch erfolgreich verdrängen können, schleicht sich eine Erschöpfung ein.

In diesem Beitrag geht es nicht um den klaren optimistischen Ausweg daraus. Stattdessen werfen wir einen ehrlichen Blick auf das, was langsam nicht mehr unter den Teppich kehren können: den persönlichen und systemischen „Schatten“ in Teams und Organisationen, der im Zeitalter von KI und sonstigen Krisen unsere Handlungsfähigkeit blockiert. Um diesen neuen Kontext zu navigieren, wollen wir gemeinsam lernen wie wir

  • Muster von Unsicherheit, Überforderung, Misstrauen, Erschöpfung in IT-Teams und Organisationen sehen, verstehen und gar fühlen können,
  • sie angstfrei thematisieren, bearbeiten und integrieren können sowie
  • Selbstwirksamkeit und Resilienz im Arbeitsalltag stärken können

Neben Impulsen und Praxisbeispielen öffnet der Beitrag auch einen Raum für aufrichtigen Austausch, mit dem Ziel sich gegenseitig zu inspirieren und Mut zu machen - trotz Unsicherheit - handlungsfähig im eigenen Arbeitskontext zu bleiben.