Die eigene Serverlandschaft effektiv zu verwalten ist eine große Herausforderung. Server unterschieden sich deutlich in ihren Anforderungen, Einsatzgebieten und Ausstattungen. Der Aufwand alle Server “per Hand” zu verwalten ist in vielen Fällen kaum zu stemmen. Entsprechende Software kann hier Abhilfe schaffen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Systemkonfigurationen unter einem einheitlichen Dach ablegen, verwalten und automatisieren. Das verringert nicht nur den manuellen Aufwand, sondern reduziert auch Fehlerquellen und ermöglicht effektives Testen.

Doch welche Software ist für den eigenen Anwendungsfall die beste Wahl?

Ziel des Vortrages ist es diese Frage anhand dreier Tools zu beleuchten: Puppet, Ansible und Salt. Alle drei Tools verfolgen den gleichen “Infrastructure as Code” Ansatz: Definiere die Konfiguration meines Server als Code und wende dessen Anweisungen automatisiert an. In der praktischen Umsetzung unterscheiden sich die Tools jedoch deutlich. Das betrifft Themen wie: “Wie kann auf Änderungen auf dem Host reagiert werden?” “Benutze ich einen Agent oder verfolge ich doch lieber einen agentless Ansatz?” Oder “Wie behalte ich den Überblick über meine Konfiguration?”

Dieser Vortrag beleuchtet diese Unterschiede und gibt einen kleinen Leitfaden zur Auswahl für das eigene Konfigurationsmanagement an die Hand. Als Beispiel dient die Bereitstellung eines Webservers.