Jeder Administrator mit ein paar Jahren Erfahrung hat sich schon einmal mit der Herausforderung der Datenmigration auseinandergesetzt. Das kann den Wechsel von Windows zu Linux, den Umstieg von Postgres auf Oracle oder ein Upgrade auf eine neue Version bedeuten, die eine Neuinstallation und Datenmigration erfordert. In unserem Vortrag gehen wir auf den letztgenannten Fall ein. Wenn Sie nach Projektausschreibungen suchen, finden Sie immer noch genügend Beispiele für Migrationen von Oracle 11 auf Oracle 19.

Während Oracle 11.2.0.4 unter Linux direkt auf Oracle 19c aktualisiert werden kann, erfordern frühere Versionen (oder Datenbanken unter Windows) ein Zwischen-Upgrade oder einen Migrationsansatz wie den Data Pump-Export/Import.

Dies bedeutet oft, dass eine neue, leere Datenbank installiert und Daten übertragen werden müssen, anstatt ein einfaches Upgrade durchzuführen.

Dieser Prozess mag einfach klingen, aber die Details – insbesondere die NLS-Semantik – können die Sache komplizieren. NLS-Einstellungen können die Datenverarbeitung erheblich beeinflussen, insbesondere wenn Ihre Daten nicht ausschließlich in Englisch vorliegen.

Wenn Sie Glück haben, können Sie für die Migration den Oracle Data Pump-Export/Import nutzen. Ist dies nicht der Fall – etwa aufgrund komplexer NLS- oder Datentyp-Probleme –, müssen Sie Schritte manuell ausführen, die Oracle normalerweise übernimmt: das Anlegen von Schemata und Tabellen (manchmal mit Konvertierung von Datentypen, z. B. von BYTE zu CHAR), das Implementieren von Indizes, Sequenzen und Constraints sowie das erneute Laden der Daten.

In unserer Präsentation gehen wir Schritt für Schritt durch, was Sie beachten müssen, wenn Sie von Oracle 11 auf Oracle 19 migrieren müssen und auf Herausforderungen stoßen, die die Verwendung des automatischen Exports/Imports von Oracle verhindern.