Mikrofrontends versprechen Teamautonomie: mehrere Teams liefern unabhängig, wählen ihre Tools selbst und integrieren Teilanwendungen zur Laufzeit.

In realen Enterprise-Projekten zeigt sich jedoch schnell: Die eigentliche Arbeit beginnt bei der Integration. Client-seitige Integration erfordert ein durchdachtes Konzept beim Entwurf einer geeigneten App Shell. Aspekte wie Routing, Registrierung und Laden der Mikrofrontends müssen gelöst werden. Zusätzlich stellt sich die Frage, wie Mikrofrontends so paketiert werden, dass sie möglichst technologieagnostisch bleiben.

Ich zeige Best Practices und typische Fallstricke aus angewandten Projekten:

  • Welche Herausforderungen entstehen bei einer App Shell auf Basis eines "klassischen" SPA-Frameworks wie Angular oder Next.js?
  • Wie schnell wächst die Komplexität einer Eigenlösung in "Vanilla JS"?
  • Welche konkreten Vorteile – aber auch Trade-offs – bieten Orchestrierungs-Frameworks wie single-spa, qiankun oder Piral für die Laufzeitintegration von Mikrofrontends?