- Sven Hennessen
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.NET Aspire hat sich von einem reinen Produktivitätswerkzeug für lokale Entwicklung zu einer ernstzunehmenden Plattform für verteilte Systeme entwickelt.
Mit Aspire liegt der Fokus klar auf dem Betrieb realer Anwendungen über mehrere Umgebungen hinweg.
In diesem Vortrag teile ich praktische Erfahrungen mit entlang des gesamten Lebenszyklus einer verteilten Anwendung: von der lokalen Entwicklung bis hin zu Kubernetes- und Azure-Deployments. Ausgehend vom Aspire AppHost zeige ich, wie Aspire lokale Orchestrierung, Service Discovery, Konfiguration und Observability vereinfacht — und damit komplexe Systemlandschaften mit einem einzigen Kommando startbar macht.
Darauf aufbauend betrachten wir die Aspire CLI und ihre wachsende Bedeutung über die Entwicklungsphase hinaus: das Publizieren von Artefakten, die Generierung von Helm-Charts sowie die Vorbereitung von Deployments für Kubernetes-Cluster und Azure-Umgebungen. Dabei gehe ich explizit darauf ein, was Aspire heute zuverlässig automatisiert, wo noch manuelle Schritte notwendig sind und welche Patterns sich in produktionsnahen Setups bewährt haben.
Abschließend werfen wir einen Blick auf die Aspire MCP (Model Context Protocol)-Integration und ihre Auswirkungen auf Developer Workflows: Wie strukturierter Anwendungskontext für KI-Tools bereitgestellt werden kann und wo dies bereits echten Mehrwert liefert — insbesondere bei Diagnose, Testing und Systemverständnis.
Der Vortrag legt den Fokus auf konkrete Erfahrungen, Grenzen und Lessons Learned statt auf Hochglanz-Demos und richtet sich an Entwickler:innen und Architekt:innen, die Aspire als Basis für moderne, verteilte .NET-Anwendungen evaluieren.
