- Janis Ax
Dustin Schönau - Dienstag, 08. Dez 2026
- 09:00 - 09:45
- tbc
- Session
Python verändert sich schneller, als man mitlesen kann: Neue Releases im Jahresrhythmus, ein Tooling-Ökosystem, das sich quartalsweise neu sortiert, und ein Strom an KI- und Agent-Frameworks, bei dem kaum noch jemand den Überblick behält. Die Frage im Alltag ist selten "Was gibt es Neues?", sondern "Was davon lohnt sich wirklich?".
Genau hier setzt der Vortrag an. Wir schauen, was sich in den Python-Versionen 3.13 und 3.14 unter der Haube getan hat: Von Free-Threading über JIT bis zu spürbaren Alltagsverbesserungen wie den neuen, farbigen Fehlermeldungen und den frischen Template-Strings (t-strings). Wir ordnen ein, was davon im produktiven Einsatz schon trägt, was vielleicht noch Versprechen ist und was sich nur auf dem Papier gut anhört. Anschließend werfen wir einen Blick auf Python 3.15 und die Roadmap: Wohin steuert die Sprache, und worauf solltest du dich einstellen?
Den größten Vorteil im Alltag bildet aber das moderne Tooling. Warum verdrängt "uv" gerade eine ganze Generation von Paket- und Environment-Managern? Was macht "ruff" so schnell, und wie weit ist "ty" als Type-Checker wirklich schon? Dazu vergleichen wir reaktive Notebooks mit "marimo" gegen das etablierte "Jupyter" und sortieren den Wildwuchs der KI- und Agent-Frameworks: Was ist tragfähig, was ist Hype?

