- Prof. Dr. Claudia Heß
Prof. Dr. Sibylle Kunz - tbc
- tbc
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- Session
Was zunächst wie ein kleines Spielzeug für einfache, persönliche Helfertätigkeiten wirkt, kann sich rasch zu einem autonomen Akteur entwickeln: Ein KI-Agent, der eigenständig Daten abruft, Prozesse anstößt, Tools orchestriert oder Entscheidungen mit operativer Wirkung trifft.
Sobald mehrere KI-Agenten miteinander interagieren und Aufgaben aneinander delegieren, entsteht ein schwer nachvollziehbares Netzwerk von Entscheidungen. Spätestens jetzt ist das Spielzeug kein Spielzeug mehr. Um KI-Agenten skalierbar einzusetzen, müssen Organisationen lernen, Autonomie zu steuern, bevor sie die Kontrolle verlieren.
In diesem Vortrag betrachten wir deshalb, wie Unternehmen die Komplexität von KI-Agenten systematisch handhaben, Governance und Compliance sicherstellen und gleichzeitig den Produktivitätsvorteil autonomer Agenten nutzen können.
Wir gehen u.a. diesen Fragen nach:
- Welche Risiken entstehen, wenn mehrere KI-Agenten miteinander interagieren, und wie lassen sie sich minimieren?
- Welche Mechanismen lassen sich implementieren, um autonome Aktionen in Echtzeit zu überwachen und bei Bedarf einzugreifen?
- Welche Szenarien für Fehlentscheidungen oder unerwartete Kaskadeneffekte müssen Unternehmen besonders beachten?
- Welche Aufgaben erfordern menschliche Aufsicht, welche können KI-Agenten gegenseitig überwachen, und wie lässt sich dies praktisch und ressourcenschonend organisieren?
- Was schreibt die EU, insbesondere der AI Act, für den Einsatz von KI-Agenten vor?

