Datenstrategie und deren Operationalisierung stehen häufig im Kontext von Monetarisierung.

Bei der ARD, einer großen föderalen Organisation mit öffentlich-rechtlichem Auftrag, liegt der Fokus jedoch auf öffentlichem Auftrag, gesellschaftlichem Mehrwert, Reichweite und Bindung.

Diese Ziele erfordern datengetriebene Entscheidungen – und damit Daten. Dazu braucht die ARD auch eine digitale und kulturelle Transformation. Diese trifft in einem föderalen System wie der ARD auf sehr viele Daten, die in gewachsenen Systemlandschaften oft unharmonisiert in Subsystemen liegen.

Organisatorisch und kulturell muss die Organisation zudem mit langen Abstimmungswegen rund um Nutzung und Verantwortung umgehen.

Wir sprechen darüber, wie soziotechnische Ansätze wie Data Mesh zur ARD passen oder ob ein anderer, hybrider Ansatz nötig ist. Wir sprechen darüber, wie das akademische FAIR-Prinzip in einer föderalen, öffentlich-rechtlichen Medienorganisation gelebt werden kann und gehen exemplarisch den Weg Data as a Product, Data Contracts und Data Marketplace.

Und wir sprechen über den kulturellen Shift, den datenbasiertes Arbeiten bedeutet, und wie dieser zur digitalen Transformation beiträgt.