Digitale Souveränität scheitert in der Praxis nicht nur an Technik, sondern auch an Vertragsrealitäten: nachteilige Vertragslaufzeiten, fehlende Exit‑Regelungen, unklare Daten‑/Nutzungsrechte, unflexible Leistungsgegenstände und proprietäre Abhängigkeiten sind nur exemplarische Aspekte digitaler Unsouveränität.

In diesem Vortrag zeige ich, wie sich zentrale Souveränitätsziele vertraglich gestalten lassen und was in der Praxis die unerwarteten Stolpersteine sind.

Wir betrachten typische Risikofelder und übersetzen sie in konkrete Vertragsbausteine wie Exit & Transition Assistance, Portabilität, Interoperabilität, Audit‑/Nachweisrechte, Transparenzpflichten, Update‑/Change‑Management, Nutzungsrechte sowie Regelungen zu Datenrückgabe und ‑löschung.

Takeaways: Teilnehmende erhalten eine Checkliste für souveränitätsrelevante Vertragsanforderungen, lernen Verhandlungsmuster (was ist marktüblich, wo sind rote Linien?) und erkennen typische Fallstricke.
Der Vortrag richtet sich an ArchitektInnen, Tech‑Leads, Product Owner, Einkauf/Vendor‑Management und Security/Compliance.