- Dr. Ottavia Balducci
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In der modernen IT-Administration ist das manuelle Konfigurationsmanagement längst zu einem zeitaufwendigen und fehleranfälligen Risikofaktor geworden. Ansible bietet hierfür zwar eine hervorragende Lösung, doch bei der Einführung in eine Organisation droht oft eine unterschätzte Gefahr: die Entstehung von Insellösungen. Wenn engagierte Mitarbeiter:innen beginnen, Ansible lediglich auf ihren lokalen Rechnern zu nutzen, entstehen zwar schnelle punktuelle Erfolge, aber keine nachhaltigen Strukturen. Es fehlen gemeinsame Standards und der für den Unternehmenserfolg kritische Wissenstransfer.
Dieser Vortrag zeigt auf, wie man stattdessen den Grundstein für eine professionelle Automatisierungsstrategie mit Ansible legt, die klein beginnt, aber von Anfang an auf Skalierbarkeit ausgelegt ist. Basierend auf umfangreichen Erfahrungen aus zahlreichen Kundenprojekten möchte ich den Pfad von der ersten Ausführung auf der Kommandozeile hin zu einer zentral organisierten Umgebung beleuchten. Dabei wird konsequent zwischen unverzichtbaren Grundlagen, wie der Versionierung mittels git und dem sicheren Umgang mit Secrets, und optionalen Erweiterungen unterschieden.
Ich zeige auf, wie eine Minimalumgebung je nach Bedarf durch grafische Oberflächen wie AWX oder die Ansible Automation Platform ergänzt werden kann und unter welchen Voraussetzungen die Strukturierung und Pflege eigener Ansible-Collections sinnvoll ist. Die Teilnehmer:innen erhalten so praxisnahe Einblicke in die Transformation bestehender Umgebungen und lernen, wie sie typische Fallstricke umgehen, um Automatisierung dauerhaft als stabilen, unternehmensweiten Standard zu etablieren.
