Die vergangenen Jahre waren von einem klaren Unternehmenskurs geprägt: Cloud first. Anwendungen wurden ausgelagert, Prozesse wurden digitalisiert und Daten wurden – nahezu sorglos – global verteilt.

Doch die geopolitischen Unruhen der letzten Monate lassen diese Strategie anzweifeln. Störungen im Betrieb, potenzielle Datenauslieferungen an Regierungen, Datenschutzverletzungen, Souveränitätsverluste – die Cloud birgt mittlerweile zu viele Risiken. So die Annahme. Denn in Wirklichkeit ist nicht die Cloud das Problem, sondern eine bislang unreflektierte Nutzung. Organisationen müssen also rationaler denken.

Die neue Leitlinie sollte heißen: Daten, Workloads und Systeme werden dort betrieben, wo sie technisch, regulatorisch und wirtschaftlich am besten aufgehoben sind. Das kann auch unterschiedliche Speicherorte nach sich ziehen. In Ihrem Vortrag beantworten die Autoren die Frage, wie eine hybride und damit souveräne Cloud-Architektur aussehen kann.