- Francesco di Cugno
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- Session
Digitalisierung ist kein reines IT-Projekt – sie ist ein strukturierter Transformationspfad, der Prozesse, Menschen, Technologie und Daten gleichermaßen adressiert. Viele Initiativen scheitern nicht an fehlender Technologie, sondern an mangelnder End-to-End-Sicht auf Prozesse, unklaren Zielbildern und fehlender Priorisierung. Es ist eine Führungsaufgabe mit methodischem Fundament.
Dennoch werden Transformationsinitiativen häufig technologiegetrieben gestartet – ohne saubere Zieldefinition, ohne belastbare End-to-End-Transparenz und ohne klare Priorisierungslogik. Die Folgen sind fragmentierte Verbesserungen, steigende Komplexität und ausbleibende Effekte.
Der Vortrag adressiert genau diese Lücke. Er zeigt anhand realer Use Cases, wie ein strukturierter, methodisch fundierter Ansatz zur nachhaltigen Prozessoptimierung aufgebaut wird – von der initialen Standortbestimmung bis zur organisatorischen Verankerung.
Im Zentrum stehen bewährte Werkzeuge und Entscheidungsmechanismen: strukturierte Prozessaufnahme, KPI-basierte Zieldefinition, Schwachstellenanalyse bis zur Priorisierung von Maßnahmen unter Berücksichtigung von Wirkung, Aufwand und strategischer Relevanz.
Ein besonderer Fokus liegt auf der kritischen Evaluation bestehender IT-Landschaften. Anstatt vorschnell neue Technologien einzuführen, wird aufgezeigt, wie vorhandene Systeme neu bewertet, sinnvoll integriert und entlang klarer Problemstellungen eingesetzt werden können. Ergänzend wird dargestellt, wie neue Lösungen mittels MVP-Ansatzes und Bewertungsframeworks belastbar entschieden werden.
Darüber hinaus wird diskutiert, wie kontinuierliche Verbesserung strukturell verankert werden kann – etwa durch Governance-Mechanismen und klare Verantwortlichkeiten zwischen IT und Fachbereichen.
Der Vortrag versteht IT nicht als reinen Implementierungspartner, sondern als integrativen Gestalter von Wertschöpfungsarchitekturen. Ziel ist es, Führungskräften aus IT- und Fachbereichen einen belastbaren Orientierungsrahmen an die Hand zu geben, mit dem Prozessoptimierung systematisch, messbar und skalierbar umgesetzt werden kann.
Die Teilnehmenden erhalten kein abstraktes Framework, sondern ein praxiserprobtes Modell mit übertragbaren Mustern, Entscheidungslogiken und Lessons Learned aus realen Transformationsprojekten.
