Unternehmen investieren viel in Firewalls, Netzwerküberwachung und Perimeter-Sicherheit. Die Anwendung selbst bleibt dabei jedoch häufig ein blinder Fleck.

Fragen wie

  • Erkennt meine Anwendung Datenexfiltration?
  • Wird meine API gerade systematisch nach Schwachstellen abgesucht?
  • Versucht ein Angreifer, sich dauerhaft Zugriff auf meine Anwendung zu verschaffen?

lassen sich mit klassischem Application Monitoring meist nicht beantworten.

In diesem Vortrag geht es darum, wie Anwendungen selbst sicherheitsrelevante Ereignisse erkennen und für die Angriffserkennung nutzbar machen können.

Im Fokus stehen unter anderem:

  • Brute-Force-Angriffe
  • ungewöhnliche Berechtigungsänderungen
  • auffällige Datenzugriffsmuster
  • sicherheitsrelevante Konfigurationsänderungen
  • weitere Indikatoren für Angriffe innerhalb der Anwendung

Dabei geht es nicht um zusätzliche Security-Produkte, sondern um konkrete Praktiken im eigenen Code.

Themen sind unter anderem:

  • strukturiertes Security-Logging
  • sinnvolle Event-Taxonomien
  • geeignete Logging-Formate und Datenfelder
  • die Unterschiede zwischen klassischen Log-Leveln und Security-Events
  • typische Fallstricke, beispielsweise das Loggen sensibler Daten, generische Fehlermeldungen oder ungeeignete Stack-Traces

Außerdem wird gezeigt, wie sich diese Informationen so aufbereiten lassen, dass sie von SIEM-Systemen und anderen Security-Monitoring-Lösungen sinnvoll verarbeitet werden können.

Zielgruppe:

Der Vortrag richtet sich an Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler sowie technische Verantwortliche, die keine Security-Spezialisten sind, ihre Anwendungen aber mit überschaubarem Aufwand besser auf Angriffserkennung vorbereiten möchten.

Das nehmen die Teilnehmenden mit:

  • ein Verständnis dafür, welche Security-Events in Anwendungen relevant sind
  • Best Practices für aussagekräftiges Security-Logging
  • konkrete Beispiele, die sich direkt in eigenen Projekten umsetzen lassen
  • Denkanstöße, wie Anwendungen einen aktiven Beitrag zur Angriffserkennung leisten können