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Migrationen bieten immer auch eine Chance für den Neuanfang: Im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen wollte ein Unternehmen seine Exadata-Datenbanklandschaft in ein neues Rechenzentrum migrieren und stellte dabei die Exadata auf den Prüfstand. Sollte der Betrieb auch künftig auf der Exadata laufen? Oder eigneten sich andere Plattform wie Oracle Database Appliance bzw. Private Cloud Appliance eventuell besser für die Anforderungen? Bei dieser Aufgabe spielten viele Faktoren rein. Zwei Fragen standen dabei im Vordergrund:

  1. Welche Architektur sollte die zukünftige Umgebung haben?
    • Sollen alle Datenbanken unverändert in die neue Umgebung migriert werden, z. B. mit der Lift-&-Shift-Methode?
    • Oder macht es Sinn, Datenbanken auf kleinere Maschinen zu verteilen?
    • Sollten die Umgebungen bei der Gelegenheit vielleicht sogar grundsätzlich getrennt werden?
  2. Wie stark profitieren die Datenbanken von Exadata-Eigenschaften wie Storage-Intelligenz?
    • Sind die Datenbank-Anwendungen mit der Berücksichtigung von Exadata-Eigenschaften entwickelt?
    • Muss gegebenenfalls eine Reverse Engineering betrieben werden?
    • Wieviel Zeit nimmt das in Anspruch?
    • Welche Kosten kommen auf das Unternehmen zu?

Für die Klärung dieser Fragen waren eine Reihe von Maßnahmen notwendig:

  • Berechnung von notwendigen Ressourcen wie CPU, RAM und Storage
  • Begutachtung des Zielsystems anhand der gesammelten Daten.

Und die vielleicht spannendste Aufgabe:

  • Identifizierung der wichtigsten SQL-Routinen und Prüfung, ob diese von Exadata Features profitieren.

Anhand konkreter Beispiele werden diese Maßnahmen erläutert. Die Lösung soll an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten werden...