- Tamara Josten
- Mittwoch, 10. Dez 2025
- 12:00 - 12:45
- Kosmos | Ebene 3
Diese Session fällt aus.
Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Dich andere für Dinge loben, die Du selbst gar nicht besonders findest? Oder fühlst Du Dich manchmal unwohl, wenn jemand Dir ein Kompliment für Deine Arbeit macht – weil es sich für Dich gar nicht so besonders anfühlt?
Mir geht es genauso. Seit meinem Quereinstieg ins Software Testing vor gut zwei Jahren habe ich viele Dinge erreicht: Ich habe auf Konferenzen gesprochen (sogar auf Englisch!), einen Workshop geleitet und mich ständig weiterentwickelt. Und trotzdem bleibt oft ein Fragezeichen: Warum sehen andere in mir etwas, das ich selbst nicht sehe? Oder warum sehe ich Dinge, die andere vielleicht gar nicht wahrnehmen? Wieso klafft da oft so eine große Lücke zwischen dem, wie ich mich selbst sehe, und dem Bild, das andere von mir haben?
Ein Beispiel: Als ich meine ISTQB-Foundation-Level-Prüfung nach einigen Höhen und Tiefen endlich bestanden habe, fanden das viele beeindruckend. Ich selbst dachte nur: Das war halt meine Pflicht! Damit Du das selbst erleben kannst, werden wir im Vortrag eine kleine interaktive Übung machen. So bekommst Du ein Gefühl dafür, wie unterschiedlich Dich andere Menschen manchmal sehen – im positiven Sinne!
Denn wir alle haben schon Feedback bekommen – ob wir wollten oder auch nicht. Gemeinsam schauen wir, warum Selbstbild und Fremdbild oft auseinandergehen – und wie Du Deinen Blick auf Dich selbst realistisch(er) und liebevoller gestalten kannst.
Ich stelle Dir ein paar Techniken vor, zum Beispiel das Johari-Fenster, die Komplimente-Challenge oder den Feedback-Spiegel. Und ich nehme Dich mit auf meine ganz persönliche Reise: von Momenten voller Selbstzweifel hin zur Erkenntnis, dass es möglich ist, sich selbst mit den Augen anderer zu sehen – und Komplimente wirklich anzunehmen.
Wichtig: Das hier ist kein Vortrag über das Imposter-Syndrom! Es geht nicht darum, ob Du gut genug bist – sondern darum, wie Du lernen kannst, positives Feedback besser anzunehmen, zu verarbeiten und wertzuschätzen.
