- Ingo Düppe
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Digitale Souveränität wird oft als politisches Schlagwort verstanden – Stichwort Cloud-Anbieter aus Übersee, Datenschutz und Gaia-X.
Für ein mittelständisches Unternehmen bedeutet sie jedoch etwas weit Konkreteres: Kontrollierst Du Deine wichtigsten Geschäftsprozesse und Daten tatsächlich noch selbst – oder hat Dein Software-Anbieter längst die Hand am Steuer?
Ein ERP-Hersteller stellt sein Produkt ein: zehn Jahre Prozess-Customizing sind über Nacht wertlos. Ein SaaS-Anbieter vervierfacht die Lizenzkosten – weil er weiß, dass Du nicht wechseln kannst. Das sind keine Einzelfälle. Es sind die unausweichlichen Folgen, wenn das, was ein Unternehmen einzigartig macht – sein Prozess-Know-how, seine Kundenbeziehungen, seine Daten – in Systemen steckt, die jemand anderes kontrolliert.
Mit dem Einzug von KI verschärft sich diese Dynamik dramatisch. Wer seine Prozessdaten in fremde KI-Plattformen kippt, trainiert nicht nur deren Modelle – er liefert das eigene Geschäftswissen gleich mit aus. Was als Effizienzgewinn beginnt, endet als stille Enteignung: Die KI des Anbieters versteht Deine Prozesse irgendwann besser als Dein eigenes Team. Und sie gehört Dir nicht.
Im Vortrag diskutieren wir anhand konkreter Beispiele, wie Mittelständler ihre digitale Souveränität schleichend abgeben – und was sie konkret tun können, um sie zurückzugewinnen und langfristig zu sichern. Der Schlüssel zur Lösung liegt, wie so oft, in einer intelligenten Architektur.
