LLMs scheitern nicht bei der Domänenarbeit, weil sie nicht intelligent genug sind. Sie scheitern, weil sie keinen Zugang zur Domäne haben. Diesen Zugang schaffen wir — durch präzise Modelle, die zugleich die beste Spezifikation für LLM-assistierte Entwicklung darstellen.
In diesem Ganztags-Workshop erleben die Teilnehmenden in kleinen Gruppen eine vollständige Pipeline: von der ersten Modellierungssession bis zum testbaren Prototypen — und wieder zurück ins Modell.

Vormittag — Modellieren und sofort testen
Kurze Einführung in das Domain Storytelling und die Visual Glossaries. Dann direkt hands-on: Gruppen modellieren eine unbekannte Domäne, übergeben ihre Artefakte an ein LLM und generieren einen ersten Prototypen. Was überrascht? Was fehlt? Die Ergebnisse fließen sofort zurück ins Modell.

Nachmittag — Schärfer modellieren, besser generieren
Kurze Einführung in EventStorming. Gruppen vertiefen ihre Domäne, schärfen die Ubiquitous Language und leiten eine Schnittstellen-Spezifikation ab. Wir erfahren hands-on: Präzisere Artefakte produzieren besseren Output. Jede Benennung, jede Scoping-Wahl reichen bis in den generierten Code hinein.

Abschluss — Reflexion im Plenum
Was haben verschiedene Gruppen aus derselben Domäne gemacht? Wo war die Sprache präzise, wo mehrdeutig? Was braucht ein Modell, damit LLM-assistierte Entwicklung zuverlässig funktioniert?

Der zentrale Anspruch des Tages: Collaborative Modeling ist nicht nur ein Werkzeug für menschliche Teams — es ist die Grundlage, die LLMs domänenfähig macht.