- Torsten Strauß
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Moderne SQL-Server-Workloads profitieren stark von paralleler Query-Ausführung – doch zu viel Parallelität kann ebenso zum Problem werden wie zu wenig.
Falsch gewählte Parallelism-Einstellungen führen häufig zu erhöhtem CPU-Verbrauch, unnötigen Waits und instabiler Query-Performance. Mit Degree of Parallelism (DOP) Feedback, einem Feature der Intelligent Query Processing (IQP)-Familie, geht SQL Server einen neuen Weg: Statt statischer Konfigurationen passt die Engine den Grad der Parallelität automatisch an das tatsächliche Laufzeitverhalten von Queries an.
In dieser Session werfen wir einen tiefen Blick auf die Funktionsweise von DOP Feedback und analysieren, wie SQL Server ineffiziente Parallelitätsmuster erkennt und schrittweise optimiert. Das Feature bewertet wiederholt ausgeführte Queries anhand von Laufzeitmetriken und Wait-Statistiken und reduziert bei Bedarf den verwendeten Parallelismus, um Ressourcennutzung zu verbessern und Workload-Skalierbarkeit zu erhöhen.
Wir untersuchen praxisnah, wie sich adaptive Parallelitätsentscheidungen auf Concurrency, CPU-Effizienz und Query-Stabilität auswirken und wie sich DOP Feedback in bestehende Performance-Tuning-Strategien integrieren lässt. Dabei betrachten wir auch die Rolle von Query Store, Extended Events und Monitoring-Techniken, mit denen sich das Verhalten dieser selbstlernenden Optimierungsmechanismen transparent nachvollziehen lässt.
Neben den Vorteilen diskutieren wir typische Einsatzszenarien und Grenzen des Features – etwa das Zusammenspiel mit bestehenden MAXDOP-Strategien, Query-Hints oder Hochverfügbarkeits-Architekturen. Ziel ist es, ein klares Verständnis dafür zu entwickeln, wann automatische Parallelitätsoptimierung messbare Performance-Gewinne liefert und wie sie zur Grundlage moderner, adaptiver Tuning-Ansätze wird.
Am Ende der Session wirst Du verstehen, wie Degree of Parallelism Feedback dazu beiträgt, parallele Workloads intelligenter zu steuern, Ressourcen effizienter zu nutzen und eine stabilere Performance in dynamischen SQL-Server-Umgebungen sicherzustellen.
